Herzlich willkommen!

Liebe Besucherin, lieber Besucher,

ich begrüße Sie herzlich und freue mich über Ihren Besuch meiner Website. Sie finden hier naturwissenschaftliche Publikationen zusammenfassende Essays, die einen Blick auf Aspekte der Geschichte der Lebewesen werfen, im Laufe der Zeit durch weitere Beiträge ergänzt werden und noch wenig allgemein bekannt sind.

Die Beschäftigung mit der Lebensgeschichte lohnt sich für jeden. Das Verstehen und Verbessern natürlicher Vorgaben und kultureller Einrichtungen bedarf des Einblicks in die Vergangenheit der Erde und des Kosmos, damit der Mensch und möglich viele andere Arten längerfristig überleben werden. Bei der Bewältigung der enormen Herausforderung bieten Wissenschaften wie die Biologie, Geologie, Paläontologie und Astronomie sowie das technologische Know-how ein breites Spektrum wertvoller Erkenntnisse und weiterführender Hilfen an.

Wer für die Geheimnisse der Natur ein offenes Herz hat, wird immer wieder von neuem überrascht. Wenn sie im Laufe der Zeit zunehmend erfasst werden, führt dies emotional zu einer tiefen Beglückung und kognitiv zu einer erhellenden Ent-Täuschung.

Albert Einstein wies eindringlich darauf hin, dass ein frühzeitiges Spezialisieren unter dem Gesichtspunkt der unmittelbaren Nützlichkeit die kreative Entfaltung des menschlichen Geistes behindert, wovon die Blüte der Spezialwissenschaften und das kulturelle Leben abhängig sind. Wer nicht neugierig wie ein feinfühliges Kind die Geheimnisse der Natur aufspüren und verstehen wolle und durch die Überbürdung mit Spezialkenntnissen im selbstständigen Denken beeinträchtigt werde, könne zwar zu einer „Art benutzbarer Maschine“ werden, aber nicht zu einer vollwertigen Persönlichkeit. Eine Person mit einer Fülle von spezialisierten Fachkenntnissen und ohne einen lebendigen Sinn für Werte wie das Verborgene, Wahre, Schöne und Gerechte gleiche mehr einem „wohlabgerichteten Hund“ als einem harmonisch entwickelten Menschen. In der 1931 publizierten Reflexion Wie ich die Welt sehe betonte Einstein: „Das Schönste, was wir erleben können, ist das Geheimnisvolle. Es ist das Grundgefühl, das an der Wiege von wahrer Kunst und Wissenschaft steht. Wer es nicht kennt und sich nicht mehr wundert, nicht mehr staunen kann, der ist sozusagen tot und sein Auge erloschen.“

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine anregende Lektüre mit konstruktiven Impulsen bei der gedanklichen Auseinandersetzung mit den einzelnen Texten.

Klaus Wilhelm