Mehr über Kollisionen während der Erd- und Lebensgeschichte

Geschockte Hochdruckminerale, unter extremer Hitze aufgeschmolzene Gesteine und diverse Chemikalien extraterrestrischer Herkunft in Bodenschichten, 200 bisher überwiegend auf dem Festland entdeckte größere Krater von Asteroiden und Kometen, Dutzende erdnahe Vorbeiflüge in drei Jahrzehnten sowie in der Atmosphäre explodierte Geschosse aus dem All belegen ein Gefahrenpotenzial, dem der Planet Erde und die Lebenswelt seit der Entstehung ausgesetzt sind. Einschläge größerer Objekte werden heute zunehmend als Auslöser oder Mit-Verursacher von Krisen und Massensterben angesehen. Beim Aufprall können kosmische Objekte die Sprengkraft von Millionen Hiroshima-Atombomben freisetzen. Wenn die Menschheit ihren bisherigen Dornröschenschlaf fortsetzt, wird sie einem Impaktor Zutritt in ihr irdisches Zuhause wie die naive Großmutter Rotkäppchens dem hungrigen Wolf gewähren.

Das Sachbuch „Bomben aus dem All. Astrogeologisches Tagebuch des Blauen Planeten(ISBN: 978-3-86888-169-1) berichtet über das Bombardement auf der jungen Erde, globale und regionale Sterbeereignisse während der Lebensgeschichte durch zumindest mitverursachende Einschläge sowie die Fülle heutiger Warnschüsse. Es erschien 2021 beim Deutschen-Wissenschaftsverlag (DWV) in Baden-Baden, hat 51 Seiten und kostet 14,95 €. Die Relevanz der Thematik erstreckt sich auf alle Bewohner der Erde.

Hier der Inhalt im Einzelnen:
Einleitung
Kosmische Kollisionen und die Erde
Das Inferno der Mondentstehung
Das Große Bombardement der Frühzeit
Die Warnschüsse des heutigen Kreuzfeuers
Impakte und erdgeschichtliches Sterben
Asteroiden und Kometen – Forschungen zu den Impaktoren
Nachgewiesene Treffer im heutigen Deutschland
Der Blick in die ungewisse Zukunft
Ein überlebensrelevanter Vorschlag

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