Beurteilungen von Experten und Medien

Was Sie in dieser handlichen Publikation zusammengestellt und ausgewertet haben, verdient hohe Anerkennung. Mir ist in der deutschen geowissenschaftlichen Literatur keine vergleichbare Veröffentlichung bekannt, welche das extraterrestrische Gefährdungspotential anhand reichen Datenmaterials der Leserin / dem Leser nahe bringt. Anschaulichkeit ist heutzutage sehr gefragt, und das, so meine ich festgestellt zu haben, gilt durchgängig für Ihre Ausführungen.“
Dr. Horst Aust, Deutsche Gesellschaft für Geowissenschaften (Hannover), 22.06.2006

„Ein erfreuliches Buch – und eigentlich genial in seiner Konzeption. Beim ersten Durchblättern stutzte ich, als ich nicht eine einzige Abbildung fand. Kein Komet, kein Barringer-Krater, kein Saurier, nichts. Aber in einer Zeit, in der die meisten Leser(innen) über einen Internetzugang verfügen dürften und mit Suchmaschinen umgehen können, ist das Web die ideale Ergänzung zum Buch. Ich habe willkürlich Seiten aufgeschlagen und Begriffe fixiert: Für Nusplinger Plattenkalk bringt eine Bildersuchmaschine 120 Bildbeiträge, beim (Weißen Zwerg) GD 362 sind es über 300. So konnte zu einem absolut erschwinglichen Preis ein Buch vollgespickt mit Informationen zu einem „brennenden“ Thema entstehen. Und zu einem uralten Thema, das längst nicht ausgestanden ist: Der Kampf zwischen Gradualisten und Katastrophikern. Der immer wieder aufflackernde Disput um den Chicxulub-Impakt und das Massensterben an der Kreide-Tertiär-Grenze (mittlerweile stark personifiziert durch Gerta Keller von der Princeton-Universität gegen Jan Smit von der Universität Amsterdam) gehört dazu, ebenso wie die fast immer zu beobachtende Ablehnung durch Regionalgeologen, sobald ein neu entdeckter Impaktkrater auf den Plan tritt. Kosmische und letztlich irdische Katastrophen – sonst nur von Spezialisten in teuren Symposien-, Workshop- und Tagungsbänden abgehandelt – hier werden sie verständlich und zugleich fachlich fundiert zugänglich gemacht.“
Prof. Dr. Dr. Kord Ernstson, Geologe und Geophysiker (Universität Würzburg), 17.08.2006

„Mit großem Interesse habe ich Ihr in diesem Jahr erschienenes Buch ‚Unser Planet im Kreuzfeuer‘ gelesen. Besonders hat mich die ungeheuer große Zahl von Veröffentlichungen beeindruckt, die Sie in Ihrem Buch verarbeitet haben. Für mich war zwar ein großer Teil Ihrer Ausführungen nichts Neues, Sie haben es aber verstanden, auch Nichtfachleuten die Bedeutung von Katastrophen der Naturgeschichte verständlich zu machen.“
Prof. Dr. Karl Hoffmann, Hydrogeologe (Velbert), 30.07.2006

„Der Einschlag eines Asteroiden auf der Erde dürfte dazu beigetragen haben, daß die Dinosaurier vor rund 65 Millionen Jahren verschwunden sind. Zumindest gibt es viele Hinweise wie die Anreicherung von Iridium in den Sedimenten aus jener Zeit, die diesen Schluß nahelegen. Auch in anderen Fällen scheinen solche Einschläge zu vielfachem Artensterben geführt zu haben. In dem Buch „Unser Planet im Kreuzfeuer – Katastrophen der Naturgeschichte“ rollt Klaus Wilhelm das Thema auf. Der Autor untersucht, wie gefährdet für kosmische Kollisionen unser Heimatplanet tatsächlich war und immer noch ist. Er stellt Asteroiden und Kometen vor, schildert, wie derartige Objekte die Evolution beeinflußt haben, und führt Fossilien und Einschlagkrater als Zeugen der Ereignisse an. Schließlich zeigt er auch die Möglichkeiten und Grenzen zukünftiger Abwehrstrategien auf.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28.06.2006, S. N2

„Gerade hat die Internationale Astronomie-Union beschlossen, systematischer als bisher den Himmel nach Objekten abzusuchen, die der Erde gefährlich werden könnten: Meteoriten, die so groß sind, dass sie nicht in der Atmosphäre verglühen, und beim Einschlag Schaden verursachen. Solch ein Objekt kann durch die enorme Aufprallgeschwindigkeit von einigen Zehntausend Stundenkilometern verheerende Auswirkungen haben. Nach Schätzungen von Geoforschern reicht ein ein Kilometer großes Objekt, um die Zivilisation der Erde zu zerstören. Solche Katastrophen hat es mehrfach gegeben, und jeweils wurde ein großer Teil der Tier- und Pflanzenarten ausgerottet. Dieses Buch fasst das paläontologische und biologische Wissen über Impaktereignisse zusammen.“
Die Welt, 26.08.2006, S. W1